Zurück
01.10.2026

Lea Ruckpaul

Wurde 1987 in Ost-Berlin geboren und absolvierte ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Sie gehörte zum Schauspielstudio des Staatsschauspiels Dresden, bevor sie mit Beginn der Spielzeit 2013/2014 ins dortige Ensemble wechselte. Ihr nächstes Engagement führte sie ans Schauspiel Stuttgart, wo sie in Inszenierungen von Armin Petras, Stephan Kimmig und Claus Peymann spielte. 2018 wechselte Ruckpaul ans
Düsseldorfer Schauspielhaus und arbeitete dort u. a. mit Simon Solberg, Tilmann Köhler, Sebastian Baumgarten und Andreas Kriegenburg. 

Seit der Spielzeit 2023/2024 ist sie festes Ensemblemitglied am Residenztheater München und dort unter anderem in Suzie Millers Monolog »Prima Facie» (Regie Nora Schlocker), in »Romeo und Julia» von William Shakespeare (Regie Elsa-Sophie Jach), als Eve in Heinrich von Kleists »Der zerbrochne Krug» (Regie Mateja Koležnik) sowie in »Reigen. Variationen» von Anja Hilling (Regie Ran Chai Bar-zvi) zu sehen. Im Jahr 2025 erhielt sie den Therese-Giehse-Theaterpreis sowie den Kurt-Meisel-Preis der Freunde* des Residenztheaters. 

Seit 2018 ist Lea Ruckpaul auch als Autorin und Dramatikerin tätig. Sie verfasste ein Nachspiel zu Stephan Kimmigs Inszenierung von Friedrich Hebbels »Die Nibelungen. Kriemhilds Rache« am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ihr Stück »My Private Jesus« wurde 2023 von Bernadette Sonnenbichler, ebenfalls in Düsseldorf, uraufgeführt und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2024 erschien ihr Debütroman »Bye Bye Lolita« bei Voland & Quist.