Nach Mitternacht
nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun für die Bühne bearbeitet von Cosmea Spelleken
Ist die Grenze ein Strich, was ist sie? Ich verstehe es nicht.
Nach Mitternacht
Inhalt
«Nach Mitternacht» erzählt von zwei Tagen im Jahr 1936. Die neunzehnjährige Sanna flieht zu ihrem Bruder Algin, einem mit Schreibverbot belegten Autor. Zwischen Feiern, Cafés und Kneipen erkennt sie die wachsende ideologische Vereinnahmung ihres direkten Umfelds. Keuns Exilroman schildert den faschistischen Alltag eindringlich – ihr zweiter internationaler Erfolg nach «Das kunstseidene Mädchen».
«Ist die Grenze ein Strich, was ist sie? Ich verstehe es nicht.
Ein Zug hört auf zu fahren, das ist die Grenze.
Männer kommen, machen Koffer auf, suchen und wühlen – Grenze heißt Angst haben.»
Rund um Nach Mitternacht
Ensemble
Inszenierung
Cosmea Spelleken
Bühne und Kostüme
Anna Kreinecker
Technische Konzeption
Leonard Wölfl
Sound Recording
Marc Kutschera
Licht
Markus Schadel
Dramaturgie
Ilja Mirsky


