THOMAS KÖCK

Thomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich, wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Seine Theaterstücke, Libretti und Hörspiele wurden mehrfach ausgezeichnet (u. a. Mülheimer Dramatikpreis 2018 und 2019, Hörspielpreis der Kriegsblinden 2021) und in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Brasilien, Polen, Mexiko, Frankreich, Italien, Rumänien gezeigt. Im Suhrkamp Verlag sind sie auch als Bücher erschienen.
Er war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, hat an Dokumentarfilmen mitgearbeitet sowie Kurzfilme u. a. für ARTE gedreht, bloggt mit Kolleg*innen gegen rechts auf nazisundgoldmund.net und entwickelte mit Andreas Spechtl unter dem Label «ghostdance» konzertante Readymades. Zuletzt entstand aus einem aufgrund von Corona gescheiterten Opernprojekts für die Münchner Biennale für Neue Musik ein Opern-Computerspiel-Hybrid als queer art of failure mit Michael von zur Mühlen, sowie ein Text für eine Kooperation des inklusiven Berliner Theater RambaZamba mit dem argentinischen Künstler Tomás Saraceno. 2022 verbrachte er längere Zeit in Mexiko und lebte auf Einladung der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.



