Albert Ostermaier
© Jochen Manz

1967 in München geboren, ist Albert Ostermaier einer der meistgespielten deutschen Dramatiker der Gegenwart. Seine Stücke wurden u. a. von Karin Beier, Andrea Breth, Kai Voges und Nuran David Calis uraufgeführt. Er schrieb für Komponisten wie Peter Eötvös und arbeitet mit DJ Hell. 2024 war «Stahltier. Ein Exorzismus» am Renaissance Theater Berlin in einer Koproduktion mit dem Théâtre National du Luxembourg zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Voyager Quartet / Modern String Quartet entstand das Libretto «Falsche Götter», welches im Rahmen der Nibelungenfestspiele im Juli 2024 als konzertantes Meldodram im Wormser Theater aufgeführt wurde.
Viele seiner 15 Gedichtbände und 40 Theaterstücke sind in mehrere Sprachen übersetzt und gelangten zur internationalen Aufführung (u. a. in Los Angeles, New York, Athen, Santiago de Chile, Kiew, Rom, Teheran). 2008 publizierte er seinen ersten Roman «Zephyr». Im August 2025 ist der neue Roman «Die Liebe geht weiter» bei Matthes & Seitz Berlin erschienen.
Für seine außergewöhnliche, vielseitige Arbeit hat Albert Ostermaier namhafte Preise und Auszeichnungen bekommen. Er ist u. a. Träger des Kleist-Preises, des Bertolt-Brecht-Preises, des Ernst-Toller-Preises und des «Welt»-Literaturpreises für sein literarisches Gesamtwerk. Im Oktober 2022 wurde ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen. Albert Ostermaier ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste.
Albert Ostermaier war «writer in residence» in New York und Gastprofessor an verschiedenen Universitäten, wie Berlin und Venedig. Darüber hinaus hat er angesehene Literaturfestivals kreiert und kuratiert: Lyrik am Lech, abc – augsburg brecht connected, das Romantikfestival read*, das Jean-Paul-Festival in München und das Thomas Bernhard Festival «Verstörungen» in Österreich. Zur EURO 2024 kuratierte er das Leuchtturmprojekt «Stadion der Träume» und veröffentlichte parallel im Korrekturverlag einen Band mit Fußballtexten, «Rote Asche». Das Kulturprogramm fand in München und deutschlandweit statt.



